
Der Aufbau einer erfolgreichen Wasserstoffwirtschaft lebt vom engen Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und weiteren Akteurinnen und Akteuren. Am 22. September 2026 lädt die Initiative H2Raum deswegen zum H2Talks – Business Casino & Impulse aus der Wirtschaft nach Gelsenkirchen ein. Von 15:00 bis 20:00 Uhr erwartet die Teilnehmenden im Capone´s Hinterzimmer ein abwechslungsreiches Programm aus Networking, Business Casino und einem Fachvortrag aus der Industrie. Die Veranstaltung bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteurinnen und Akteuren der Wasserstoffwirtschaft die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.
„Mit dem H2Talks Business Casino schaffen wir bewusst einen lockeren Rahmen, in dem neue Kontakte entstehen und sich bestehende Netzwerke weiterentwickeln können. Gleichzeitig möchten wir mit einem praxisnahen Impulsvortrag zeigen, wie Wasserstofftechnologien bereits heute in Unternehmen eingesetzt werden“, erklärt Tim Peil, Projektleiter vom H2Raum am Fraunhofer IEG.

Im Projekt O2Hamm wird ein bislang wenig beachteter Aspekt der Wasserstoffwirtschaft untersucht: die Nutzung von Sauerstoff als Nebenprodukt der Wasserstoffproduktion. Ziel ist es, konkrete Einsatzmöglichkeiten sowie Versorgungskonzepte für die Region Hamm und das Ruhrgebiet zu entwickeln. Projektpartner sind das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel GmbH.


Am 18. Juni 2026 bringt das H2Raum-Matchmaking wieder Unternehmen aus der Region mit Forschungsinstituten und Akteuren der Wasserstoffwirtschaft zusammen. Im Bochumer Fraunhofer IEG liefern von 15:30 bis 19:30 Uhr Impulsvorträge und Infostände spannende Einblicke in aktuelle Wasserstoffthemen, während das Networking Raum für neue Kontakte und mögliche Kooperationen schafft.
„Nach dem Erfolg unseres letzten H2Matchmakings im Mai 2025 – aus dem wertvolle Kontakte und sogar ein gemeinsames Förderprojekt entstanden sind – steht auch beim nächsten H2Raum-Matchmaking der Austausch im Mittelpunkt. Während eines Speeddatings können Unternehmensvertreter und -vertreterinnen individuelle Fragestellungen mit den Forschenden diskutieren“, erklärt Tim Peil, Projektleiter H2Raum am Fraunhofer IEG.

Nach drei Monaten haben die ersten 16 Teilnehmenden den Pilotlehrgang der H2!Academy „Grundlagen der Wasserstofftechnik für Industriemeister/-innen“ beendet. Am Donnerstag, den 29. Januar fand die offizielle Zertifikatsübergabe in der Geschäftsstelle Gelsenkirchen-Buer der IHK Nord Westfalen statt.

Die Verzinkungsindustrie muss die CO2-Emissionen in ihren Hochtemperaturprozessen künftig deutlich reduzieren. Grüner Wasserstoff bietet sich dabei als alternativer Brennstoff zur Umrüstung von Bestandssystemen an. Wegen der – im Vergleich zu Erdgas – abweichenden Flammcharakteristiken müssen die Auswirkungen von Wasserstoffbrennern auf Verzinkungskessel, Abgas und Gesamtwirkungsgrad sorgfältig analysiert werden. So soll die Integration von wasserstoffbetriebenen Brennern in bestehende Prozesse und Anlagen ermöglicht werden.
Das Forschungsprojekt H2Rollout unter Beteiligung der Westfälischen Hochschule untersucht nun das Brennverhalten sogenannter Flachflammenbrenner und deren Umstellung auf Wasserstoff. Diese Form von Brennern wird bei der Stückgutfeuerverzinkung häufig eingesetzt. Ziel des Projektes ist es, einen Wasserstoffanteil von 100% im Verzinkungsprozess zu erreichen.

Die Speicherung und spätere Nutzbarmachung von volatilem Solar- und Windstrom ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Eine Möglichkeit der Speicherung ist Power-2-Gas. Also z. B. die Elektrolyse, bei der mittels elektrischer Energie (grüner) Wasserstoff erzeugt wird. Mit Hilfe von Brennstoffzellen kann aus diesem anschließend wieder Strom erzeugt werden. Das Forschungsprojekt H2SME der Projektpartner Westfälische Hochschule und ProPuls GmbH im Rahmen der Transfer-Initiative H2Raum untersucht die stationäre Anwendung von Brennstoffzellen im industriellen Maßstab.
Die Hochschule greift dafür auf ihr patentiertes Prinzip der hydraulischen Verpressung einzelner elektrochemischer Zellen zurück. In der Vergangenheit hat die Hochschule das Prinzip hauptsächlich für den Betrieb von Hochdruck-Elektrolyseuren eingesetzt und weiterentwickelt. Hierbei umspült eine Hydraulikflüssigkeit jede einzelne Zelle eines Stapels oder Stacks. Setzt man die Hydraulikflüssigkeit unter Druck führt dies zu einer homogenen und genau reproduzierbaren Verpressung aller Zellen, und zwar unabhängig von der Größe dieser Zellen oder Einflüssen wie bspw. der Temperatur. Gleichzeitig sorgt die im Kreislauf gepumpte Hydraulikflüssigkeit dafür, dass die entstehende Wärme gut abgeführt wird.

Am 27. Oktober 2025 findet das zweite H2Raum-Hackathon-Bootcamp in der Munscheidstraße 14 in Gelsenkirchen statt. Zwischen 15:00 und 19:00 Uhr kommen Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um konkrete Herausforderungen der Wasserstoffwirtschaft anzugehen

Die Dekarbonisierung eines Teils der Industrie ist von der Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff abhängig. Auch wenn die Umsetzung des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes inzwischen begonnen hat, sind gerade kleine und mittelständische Unternehmen unsicher, ob und wann sie an das Kernnetz angeschlossen werden können.

Brenner arbeitet mit Wasserstoff als auch mit Erdgas
Am 24. Juni 2025 lädt der H2Raum gemeinsam mit dem Unternehmen Kueppers Solution zu einer Fachveranstaltung in die Robert-Schuman-Straße 6 nach Dortmund ein. Von 13:00 bis 16:00 Uhr können Interessierte einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Unternehmens erhalten und dabei neuartige Wasserstoff-Brenner begutachten. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die eine Umstellung ihrer Prozesswärme von Erdgas auf Wasserstoff anstreben, ihre Stickoxidemissionen nachhaltig reduzieren oder erhebliche Energieeinsparungen realisieren möchten.
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