"Wasserstoff in der Verzinkung"

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Willkommen bei H2Rollout

Das Projekt H2Rollout untersucht die Umstellung von Flachflammenbrennern in der Verzinkungsindustrie auf Wasserstoff als Brennstoff. Ziel ist es, einen 100%igen Wasserstoffanteil im Verzinkungsprozess zu erreichen und so die CO2-Emissionen in der Industrie deutlich zu reduzieren. Das Projekt analysiert das Brennverhalten und die Auswirkungen der Wasserstoffverbrennung auf Kessel, Abgas und Wirkungsgrad. Eine Pilotanlage bei ZINQ in Castrop-Rauxel testet den Ersatz eines Erdgasbrenners durch einen wasserstoffbetriebenen Brenner. Die Westfälische Hochschule, ProPuls GmbH und ZINQ sind die Hauptpartner des Projekts, das bis 2028 läuft und eine Blaupause für die Verzinkungsindustrie sowie andere prozesswärmeabhängige Sektoren bieten soll.

Was macht H2Rollout besonders?

Integration von Wasserstoff in bestehende Industrieprozesse

H2Rollout konzentriert sich auf die Umstellung von Flachflammenbrennern auf Wasserstoff in der Verzinkungsindustrie, ohne dass die bestehende Infrastruktur vollständig neu aufgebaut werden muss.

Forschung zu Brennverhalten

Die Auswirkungen von Wasserstoffflammen auf Verzinkungskessel und Abgassysteme werden untersucht, um eine stabile und effiziente Verbrennung bei steigendem Wasserstoffanteil bis 100% zu gewährleisten.

Blaupause für andere Industrien

Das Projekt wird nicht nur als Pilot für die Verzinkungsindustrie entwickelt, sondern soll eine universelle Blaupause bieten, die auch auf andere prozesswärmeabhängige Sektoren angewendet werden kann.

„H2Rollout legt für uns das Fundament, um technisch vorbereitet zu sein, sobald die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Wasserstoff geschaffen sind. Entscheidend wird aber sein, dass am Ende nicht nur die technischen, sondern auch die regulatorischen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen stimmen.“ - Robert Mill, Leiter der Anlagentechnik bei ZINQ

Chancen

CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit: Durch den Wechsel von Erdgas auf Wasserstoff kann die Verzinkungsindustrie ihre CO2-Emissionen deutlich verringern und so zur Energiewende beitragen. Technologische Innovation: Die Entwicklung von Wasserstoffbrennern für bestehende Anlagen könnte die Effizienz der Prozesse verbessern und als Beispiel für andere Industrien dienen. Zukunftsfähigkeit der Industrie: Der Umstieg auf Wasserstoff sorgt dafür, dass die Verzinkungsindustrie auch in Zukunft konkurrenzfähig bleibt und den steigenden Umweltanforderungen gerecht wird.

Schwierigkeiten

Anpassung an bestehende Systeme: Der Wechsel von Erdgas zu Wasserstoff erfordert Änderungen im Brennverhalten, da Wasserstoff eine andere Flamme erzeugt, die das System anpassen muss. Wirtschaftliche Rentabilität: Die Entwicklung von Wasserstoffbrennern und Anlagenanpassungen könnte hohe Kosten verursachen und die wirtschaftliche Umsetzung erschweren. Temperaturstabilität und Prozesssicherheit: Die genaue Temperaturkontrolle in der Verzinkungsindustrie könnte durch die Umstellung auf Wasserstoffflammen schwieriger werden.

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Ansprechperson

Robert Mill (ZINQ Technologie GmbH )

Email:  robert.mill@zinq.com   Telefon:  +49 178 3876-215  



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