
Flexible Wasserstoff-Lösung für die Energiewende
Brenner arbeitet mit Wasserstoff als auch mit Erdgas
Am 24. Juni 2025 lädt der H2Raum gemeinsam mit dem Unternehmen Kueppers Solution zu einer Fachveranstaltung in die Robert-Schuman-Straße 6 nach Dortmund ein. Von 13:00 bis 16:00 Uhr können Interessierte einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Unternehmens erhalten und dabei neuartige Wasserstoff-Brenner begutachten. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die eine Umstellung ihrer Prozesswärme von Erdgas auf Wasserstoff anstreben, ihre Stickoxidemissionen nachhaltig reduzieren oder erhebliche Energieeinsparungen realisieren möchten.
Inhaltsblöcke
Ein Brenner – zwei Energieträger
Der Brenner ist speziell für industrielle Hochtemperaturprozesse konzipiert. Das Besondere: Er arbeitet sowohl mit Erdgas als auch Wasserstoff – und lässt sich während des laufenden Betriebs ohne Umrüstung zwischen beiden Energieträgern umschalten. „Durch die flexible Nutzung von Erdgas und Wasserstoff ermöglichen wir eine sichere Transformation“, sagt Jens te Kaat, Geschäftsführer von Kueppers Solutions. Mit dieser Lösung beseitigt das Unternehmen die Bedenken von Produktionsunternehmen, dass die Umstellung des Produktionsprozesses von Erdgas auf Wasserstoff nur gelingen kann, wenn eine zuverlässige pipelinegebundene Versorgung sichergestellt ist. Jens te Kaat weist zudem auf weitere Vorteile des Brenners hin: „Unser Brenner ist bis zu 20% effizienter als herkömmliche Modelle und wird vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt.“ 2023 wurde das Entwicklungsteam mit dem “Kreis der Besten“ des deutschen Zukunftspreises ausgezeichnet.
Von Informationen bis Unterhaltung
Die Fachveranstaltung startet mit einem Fachvortrag von Kueppers Solutions. Im Anschluss folgt eine exklusive Führung durch die Produktions- und Versuchshallen mit einem Einblick in den 3D-Druckprozess. Danach gibt es die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Ab 16:00 Uhr folgt ein optionales Abendprogramm: Zum Selbstkostenbeitrag können die Teilnehmenden die Lichtinstallation „Im Reich der Pharaonen“ im benachbarten Phoenix des Lumières besuchen.
Einladung zur Teilnahme
Die Teilnahme ist – abgesehen vom Abendprogramm – kostenfrei, die Plätze jedoch begrenzt. Interessenten sollten sich daher kurzfristig über den Registrierungslink https://s.fhg.de/H2DemoDortmund anmelden.
Initiative H2Raum
Die Initiative H2Raum wird gefördert durch das Förderprogramm „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Förderprogramms ist, in strukturschwachen Regionen langfristig zukunftsweisende Innovationen und den Strukturwandel gleichermaßen voranzutreiben. Im Speziellen will H2Raum dafür sorgen, dass die Wasserstoffakteure im Ruhrgebiet voneinander lernen, gemeinsam diskutieren und miteinander Wasserstoffprojekte entwickeln und durchführen. H2Raum adressiert dabei alle Interessierten vom Start-up über kleine und mittelständische Unternehmen, Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen über Studierende, Schülerinnen und Schüler bis hin in die Zivilgesellschaft hinein.
Die Westfälische Hochschule forscht seit über 20 Jahren im Bereich der Wasserstofftechnologie. Sie ist Partnerin zahlreicher regionaler und überregionaler Initiativen. Seit dem Wintersemester 24/25 bietet die Hochschule den Studiengang „Wasserstoffsysteme und Erneuerbare Energien“ an. Und mit dem „H2 Solution Lab“ entsteht – gefördert im Rahmen des 5-StandorteProgramms von Bund und Land NRW – ein zukunftsweisendes Wasserstofflabor an der Westfälischen Hochschule als wichtige Säule des Wasserstoffstandortes Gelsenkirchen.
Das Fraunhofer IEG beschäftigt sich als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft schwerpunktmäßig mit Geothermie, Energieinfrastrukturen sowie der industrienahen Wasserstoffforschung. Es leitet mit TransHyDE eines der drei Leitprojekte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zu Wasserstofftechnologien, entwickelt innovative Speicherlösungen und unterstützt bei der Integration von Wasserstofftechnologien in die Energiesysteme.
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